Die isländische Sopranistin Harpa Ósk Björnsdóttir ist seit August 2024 Mitglied des OperAvenir-Ensembles am Theater Basel. In der Spielzeit 2025/26 wird sie dort in mehreren Rollen zu erleben sein, darunter als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, Annina in Verdis La Traviata, Clorinda in Rossinis La Cenerentola, als Sopran-Solistin in Orffs Carmina Burana mit dem Sinfonieorchester Basel sowie im Opernpasticcio Don Quijote gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel.
Zu ihren jüngsten Auftritten zählen unter anderem Zanaida mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Woglinde in Wagners Götterdämmerung am Bühnen Bern sowie die Sopranpartie in Bachs Johannespassion mit dem Symphony Orchestra Nord. Darüber hinaus war sie mehrfach als Solistin mit dem Iceland Symphony Orchestra zu hören, arbeitet regelmäßig mit dem isländischen Barockensemble Brák zusammen und gastierte an der Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester sowie an der Oper Halle mit der Staatskapelle Halle. Früher in diesem Jahr trat sie als Sopran-Solistin in Orffs Carmina Burana mit dem Sinfonieorchester Basel beim SummerStage Basel auf; im Februar 2026 ist sie in einer halbszenischen Aufführung im Casino Basel zu erleben.
Vor ihrem Umzug nach Basel studierte sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding am Prinzregententheater München bei Sabine Lahm sowie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Caroline Stein.